Heute von 10 – 17 Uhr geöffnet
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
SONDERAUSSTELLUNG

Mythos Luise – Eine Präsentation anlässlich des 250. Geburtstages der Königin

Eintritt Erwachsene:

6 €

Eintritt ermäßigt*:

4 €

Ausstellung vom 12. November 2026 bis 10. Januar 2027

Luise von Mecklenburg-Strelitz (1776–1810) war seit 1797 Königin von Preußen und aufgrund ihrer Volksnähe bereits zu Lebzeiten populär. Nach ihrem frühen Tod steigerte sich ihre Beliebtheit zunächst zu einem preußisch-patriotischen und Jahrzehnte später, nach Erlangung der Kaiserwürde ihres Sohnes Wilhelm, sogar zu einem deutsch-nationalen Mythos.

Ihre Popularität ist vergleichbar mit jener der österreichischen Kaiserin Sissi oder der britischen Prinzessin Diana. Alle drei verband neben einem blendenden Aussehen eine liebenswert volksnahe Ausstrahlung – verbunden mit dem Fremdeln mit der höfischen Etikette – und letztendlich ein tragisches Schicksal. Das Kulturhistorische Museum erinnert in der Sonderschau an die tiefe Verbundenheit der Magdeburger mit dieser „admirablen“ Frau.

Karl Immermann (1796–1840), ein Sohn der Stadt, beschrieb noch Jahrzehnte später seine kindlichen Eindrücke und die Begeisterung seiner Mitbürger während des Besuchs von König Friedrich Wilhelm III. und seiner Frau Luise. Diese Zuneigung war gegenseitig.

Während des Friedensschlusses von Tilsit 1807 intervenierte Luise persönlich bei Napoleon zugunsten Magdeburgs. Trotz der Erfolglosigkeit dieses Versuchs galt Luise
fortan, ähnlich wie Editha, als Schutzpatronin der Stadt.

Die Sonderschau im oberen Foyer zeigt ausgewählte Exponate, die zu Lebzeiten Luises oder posthum entstanden und so einen Eindruck ihrer zeitgenössischen Rezeption sowie ihres Nachruhms vermitteln.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

22. November 2026, 13.00 Uhr (Führung)
08. Dezember 2026, 14.30 Uhr (Seniorenakademie)
13. Dezember 2026, 11.00 Uhr (Führung)
03. Januar 2027, 11.00 Uhr (Führung)

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