Titelmotiv

Aus der Nähe betrachtet

Künstlerische Interventionen Juliane Laitzsch / Bärbel Schlüter

17. Mai bis 16. August

Porträt der großen Quasten, Copyright: Bärbel Schlüter

/// Porträt der großen Quasten, Copyright: Bärbel Schlüter

Detail eines Fragments, Copyright: Juliane Laitzsch

/// Detail eines Fragments, Copyright: Juliane Laitzsch

Vermessung eines Objekts, Copyright: Bärbel Schlüter

/// Vermessung eines Objekts, Copyright: Bärbel Schlüter

Detail eines Fragments,  Copyright: Juliane Laitzsch

/// Detail eines Fragments, Copyright: Juliane Laitzsch

Vermessung eines Objekts, Copyright: Bärbel Schlüter

/// Vermessung eines Objekts, Copyright: Bärbel Schlüter

Wie verändert das Ausstellen die Sicht auf die Gegenstände? Was sehe ich eigentlich, wenn ich die Objekte betrachte? Die Künstlerinnen treten mit Textilfragmenten aus dem Sammlungsbestand in Dialog und richten ihre Aufmerksamkeit auf Artefakte, die um 1900 begehrte Sammlungsobjekte waren. Im Fokus stehen spätantike Stofffragmente und historische Quasten, die sich seit ihrer Anschaffung im Magazin des Museums befinden. Gemeinsam ist den Arbeitsweisen der Künstlerinnen, ausgehend von Recherchen, Beobachtungen und Aufzeichnungen, vielfältige Bezüge her zu stellen. Entstanden sind Fotografien, Zeichnungen und 3-D Drucke.

Die Ausstellung erstreckt sich über drei Räume. Das Zentrum bildet ein Kabinettraum, indem die ausgewählten Objekte der Textilsammlung präsentiert sind. Von dort aus öffnen sich gegenüberliegend zwei Ausstellungsräume, in denen sich die Interventionen der Künstlerinnen entfalten. „Aus der Nähe betrachtet“ zeigt das Potential von „weniger wichtigen“ Objekten auf: Zeiträume auszuloten, Zusammenhänge herzustellen und Bewertungen in Frage zu stellen. Die Lust am Schauen ist in mehrfacher Hinsicht zugleich Hintergrund und Ausblick der Ausstellung.

Die Ausstellung wird durch die Kunststiftung Sachsen-Anhalt gefördert.