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Schulgeschichte
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Bereits in der Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts
wurde in Magdeburg begonnen, eine schulgeschichtliche Sammlung zusammenzutragen.
Zum 40. Jahrestag der DDR im Jahr 1989 sollte daraus ein Schulmuseum entstehen.
Zu diesem Zweck wurde mit viel Engagement und Zielstrebigkeit eine neue
Ausstellung konzipiert und realisiert, die nach den bewegten Tagen im
Herbst `89 am 29.3.1990 der Öffentlichkeit übergeben wurde.
In der Zeit der Wende erlangte die neue Ausstellung zur Geschichte der
Bildung und Erziehung vor allem der DDR ein breites Interesse, doch blieben
alle Bemühungen, das Museum institutionell zu etablieren, erfolglos.
Unter der Fachaufsicht des städtischen Museums wurde allerdings der
öffentliche Zugang zur schulgeschichtlichen Sammlung einige Jahre
über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) gesichert. Unter diesen
Bedingungen sind durchaus bemerkenswerte Erfolge zu verzeichnen. In Kooperation
mit anderen Museen wurden Ausstellungen konzipiert und umgesetzt, gleichzeitig
gelang es, die Sammlung vehement zu vergrößern.
Jede Schule war aufgefordert, historisches Schulgut in die Sammlung zu
geben. Der Bestand vergrößerte sich so stark, dass die museale
Aufarbeitung kaum folgen konnte. Neben Schulmobiliar kamen in die Sammlung
Schulbücher, Materialien zur Aus - und Weiterbildung von Lehrern,
wertvolle Inskriptionsbücher, eine fast vollständige Gesetzessammlung,
Anschauungsmaterialien, Demonstrationsobjekte zu jedem Unterrichtsfach,
Schülerutensilien und technische Geräte.
Die Museumsobjekte sind zum größten Teil in die Geschichte
der DDR einzuordnen, allerdings verfügt die Sammlung auch über
etwa eintausend Bücher aus der Vorkriegszeit. Schulutensilien früheren
Datums sind nur vereinzelt vorhanden.
Teile der Sammlung können nach Voranmeldung im Kulturhistorischen
Museum in den Ausstellungsräumen in der Brandenburger-Straße
10, besichtigt werden.
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