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ünzen, Medaillen

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Die Münzsammlung umfasst heute 11.000 Stücke. Sie ist stark geschmälert durch Kriegsverluste im April 1945 am Auslagerungsort Salzbergwerk Neustaßfurt - nur ein Drittel des Bestandes konnte 1947 aus dem Trümmerschutt gesiebt und in das Museum zurückgeführt werden. Trotzdem ist die Sammlung noch immer von besonderer Bedeutung für die Region. Die Mehrzahl der Münzen sind Prägungen der Stadt Magdeburg, des Erzstifts und des Herzogtums Magdeburg sowie der angrenzenden Territorien. In größerer Zahl sind zum Beispiel Hohlpfennige und Brakteaten aus dem 11. Jahrhundert und der Zeit des Erzbischofs Wichmann ("Moritzpfennige") sowie Magdeburger Groschen und Dreier des 16. und
17. Jahrhunderts überliefert.

Zur Medaillensammlung gehören 2.400 Plaketten und Medaillen
unterschiedlichster Herkunft und Motive. Von besonderer künstlerischer Bedeutung sind die Schöpfungen des Bildhauers und Medailleurs Rudolf Bosselt, der von 1911 bis 1925 der Magdeburger Kunstgewerbeschule als Direktor vorstand.

Ein geschlossenes Sammlungskapitel bildet die Medaillensammlung der Magdeburger Armaturenwerke, die das Kulturhistorische Museum 1996 zum Geschenk erhalten hat. Der MAW-Vorgängerfirma Schäffer & Budenberg waren 63 Auszeichnungs- und Erinnerungsmedaillen auf internationalen Messen und Weltausstellungen für ihre Erzeugnisse verliehen worden. Sie bezeugen den industriellen Aufschwung in Magdeburg von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum 1. Weltkrieg.

 
Plakette
Schautaler
Bronzemedaille
Moritzpfennig
Goldabschlag

 

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